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DMS 18. Februar 2017 in Ansbach

DMS – 1 Woche vorher:
Die Vorbereitung und Planung bezieht sich bei diesem Wettkampf, bei dem alle olympischen Strecken – auf der 25m Bahn – geschwommen werden, auf das ganze Img-20170219-wa0000-300x225 in DMS 18. Februar 2017 in AnsbachTeam. Die geschwommenen Zeiten werden in Punkte umgerechnet, addiert und nachdem alle Bezirke ausgewertet wurden, erfährt man die Rangliste und es entscheidet sich, ob man in die nächste Liga aufsteigt. Dies wird uns sicher verwehrt bleiben, weil nicht alle aus unseren Mannschaften teilnehmen können. Hoffen wir, dass nicht noch am letzten Tag jemand ausfällt.
Die Teams bestehen hauptsächlich aus den Aktiven der Masterschwimmer. Masters klingt doch toll, oder? Das sind aber einfach nur ganz alte Schwimmerinnen und Schwimmer, die bereits über 20 Jahre [!] alt sind; das aber nur am Rande. Mittlerweile haben wir im Masters-Team, mit Laura, Markus, Max und Felix, wirklich jungen Nachwuchs aufgenommen, dass die Mannschaft eigentlich einen anderen Namen verdienen würde, wäre da nicht der alte Helmut.
Unser DMS-Team wird noch eine Verstärkung aus Teresas Gruppe bekommen, aber leider können ein paar Strecken nicht belegt werden – keine Punkte dafür, kein Aufstieg – auch, wenn wir uns noch so anstrengen. Wie ich unsere Mädels und Jungs jedoch kenne, wird das der Motivation nicht schaden… wenn uns das Wettkampffieber erst einmal packt, gibt’s kein Halten mehr und jeder gibt sein Bestes. Jetzt werden im Training noch Start’s, Wenden und Anschläge geübt und die Grundschnelligkeit verbessert, aber dann geht’s auch schon ins Ansbacher Hallenbad. Ich bin mal gespannt, was in dieser Woche noch so alles passiert und welche Ausfälle wir zu beklagen haben; das wäre wirklich sehr schade, wenn wir weitere Punkte dadurch einbüßen müssten.

DMS – Teamgeist
Schwimmer sind Individualsportler, aber bei manchen Wettkämpfen geht es um Teamgeist und jede einzelne Leistung ist gefragt. Das fängt natürlich schon im Training an und da ist es bereits wichtig, dass alle Aktiven ins Training kommen – nur so kann sich eine Mannschaft entwickeln. Mal nur ab und an ins Wasser zu

springen, können sich Fische auch nicht erlauben. Künftig muss es wieder dazu kommen, dass ein trainingsfreier Tag ganz furchtbar ist… da haben wir noch viel zu tun. Da müssen sich alle an die eigene Nase fassen und ein wenig dazu beitragen, dass wir wieder zu einer Gemeinschaft werden, die nicht nur miteinander trainieren und Wettkämpfe bestreiten, sondern auch wieder ein Pulverseeschwimmen aufleben lassen. Derzeit mühen wir uns ab, Schwimmer für die DMS zu begeistern, aber bei manchen springt der Funke nicht über. Die Bereitschaft, für euren Verein und euer Team ins Wasser zu springen, erwarten wir jedoch von euch – ansonsten macht das keinen Sinn. Denkt mal darüber nach, wie euer Beitrag dazu künftig sein soll. Regelmäßige Teilnahme an den Trainingsangeboten ist eine Voraussetzung, um Leistungen zu erbringen und nein, einmal pro Woche ist nicht ausreichend, auch wenn es regelmäßig ist. Der Verein leistet seinen Beitrag, indem Bahnen angemietet werden und diese sollten dann auch genutzt werden.

DMS – zwei Tage noch
Teresa bekommt die Krise. Anna B. wird vermutlich nicht starten können, weil sie auf einen Ärztekongress nach Wien fahren will. So kurz vor einem Wettkampf ist das extrem ärgerlich, weil womöglich die gesamte Aufstellung umgeworfen werden muss. Wer denkt, dass eine DMS Planung einfach umzustellen ist, der täuscht sich. Idealerweise weiß jeder Schwimmer bei einem Wettkampf mehrere Wochen vorher, was er schwimmen muss, um sich entsprechend darauf vorzubereiten. Da ist eine Umstellung zwei Tage vor dem Wettkampf, mehr als ungünstig. Glücklicherweise entscheidet sich Anna F. für sie einzuspringen und sie schwimmt die Strecken, die sonst verloren wären. Schön – für die Mannschaft – wäre es gewesen, wenn beide geschwommen wären.
DMS – ein Tag noch
Messer, Gabel, Schere, Licht… die hatte unser Timmi nicht, aber ein Cutter-Messer. Beim Basteln hat sich Tim richtig schön in den Oberschenkel geschnitten. Mal eben ins Krankenhaus und den, wie die Ärztin meinte „ganz schön tiefen Schnitt“ [ähnlich hatte sie sich ausgedrückt, aber das kann man weder im Ärzteblatt, geschweige denn, in unserer Vereinszeitung abdrucken] und das muss man nähen. Ob die Wunde jetzt mit einem Chirurgenknoten oder einer klassischen Einzelknopfnaht genäht wurde, konnte uns Tim nicht sagen. Ist ja auch egal, Hauptsache wieder zusammengeflickt.

DMS – ein langer Samstag (Veranstalter haben echt kein Leben)
Den härtesten Einsatz hatte Peter Schauer, der war bei jedem Lauf am Start – naja, oder eher am Ziel. Als Zielrichter musste er den ganzen Wettkampf über am Beckenrand sitzen (ohne Sitzkissen!) und aufschreiben, in welcher Reihenfolge die Schwimmer ins Ziel kommen. Zielfotos gibt es nicht. Peter hätte lieber zuhause weiter renoviert, anstatt dessen, konnte er seine Lungen mit frischer, chlorhaltiger Luft füllen. Danke, Peter.
An dieser Stelle ein Aufruf an alle – wir brauchen mehr Kampfrichter und ein paar ehrenamtliche Helfer! Auf mehrere Schultern verteilt, ist der Aufwand nicht so groß und wir tun das ja alle, um ein Sportangebot zu bieten. Nicht falsch verstehen, wir lieben alle Computer und das wundersame iPhone [manche auch das Sony Experia und Blackberrys], aber die verbessern die sportliche Leistungsfähigkeit nicht wirklich. Eine App für ehrenamtliche Helfer gibt es (tatsächlich), aber die ist für den Job des Kampfrichters noch nicht ausgereift… Nun aber zurück zum Wettkampf.

Bei den Mädels lief der Wettkampf recht gut und sie erreichten rund 1.000 Punkten mehr, als im Vorjahr.
Carmen, in diesem Jahr erstmals für Bayern 07 am Start, erreichte hohe Punkte für das Team, auch wenn sie den Trainingsrückstand noch aufholen muss, um wieder an frühere Leistungen anknüpfen zu können – vielleicht klappt‘s ja mit einer besseren Druckphase.
Luisa zeigte auf ihren Strecken, Kampfgeist und verbesserte bei allen Starts ihre Bestzeiten – auch dank des harten und vielseitigen Trainings bei der Polizei.
Laura war in diesem Jahr ebenfalls dabei und lieferte passable Zeiten ab. In letzter Zeit konnte Sie wieder mehr trainieren und ist einfach eine starke Unterstützung für die Mädels.
Gute Zeiten, schlechte Beweglichkeit – zumindest im Schulterbereich, waren das Fazit für Teresa und der Grund, warum die Kraft nicht in Vortrieb umgesetzt werden konnte. Da müssen wir dran arbeiten, Teresa.
Bei Carmen, Luisa, Laura und Teresa ist das aber Jammern auf hohem Niveau. Super Zeiten und viele Punkte – was will man mehr?
Bei Anna merkt man das unregelmäßige Training in vielen Teilbereichen, dennoch erzielte sie für sich gute Zeiten. Techniktraining kommt bei unregelmäßigem Training einfach zu kurz, von der fehlenden Ausdauer ganz zu schweigen.
Bei den Männern musste die Aufstellung ohne Sebastian Kemme und Jakob Ank erfolgen und es war bereits vor der Veranstaltung klar, dass unser Vorjahresergebnis in weiter Ferne liegen würde. Mit einem Augenzwinkern könnte man sagen, dass wir dieses Ziel klar erreicht haben – 1.700 Punkte weniger. Insgesamt war aber auch der Wurm drin. Mit Schmerzen und hinkend an den Start gehend, konnte Tim zumindest 50m und 100m schwimmen. Leider war danach nichts mehr zu machen und Tim konnte nicht mehr starten.
Mit seinem vierten Start übernahm David [ˈdaːvɪt] 200m Freistil, als Retter in der Not und hat uns zumindest ein paar Punkte gerettet. David war sofort einverstanden, diese Strecke von Tim zu übernehmen – ohne Diskussion, einfach: Ja, klar. So macht das Spaß!
Felix und Max haben sich ebenfalls wieder mal in die Fluten gestürzt. Während Felix in den letzten paar Wochen regelmäßig (und immer zu spät) im Training war, konnte Max sich nicht so gut vorbereiten. Schule, Führerschein, Krankheit und das Leben an sich, haben ihm einfach zu viel Zeit geraubt. Ich hoffe, dass ihr beide künftig regelmäßig im Training seid und von Saisonbeginn an, die wichtige Grundlage aufbaut. Bei Felix lief es, trotz der kurzen Vorbereitung, recht gut und konnte mit Kraft viel wettmachen und zwei persönliche Bestzeiten verbessern. Max persönliches Highlight waren die Brownie’s seiner Mutter. Die waren lecker – Max du musst ab sofort zu jedem Wettkampf kommen…
Ich war mit meinen Leistungen nicht zufrieden, aber die Urlaubszeiten in Asien sind eben auch nicht zuträglich, um sportlich was zu reißen.
Helmut

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